Almost,
but Not Quite, zu Deutsch: Die koreanische Moderne: Kunst
und Architektur seit 1900
Diese Webseite dient als Forum und zur
Bereitstellung von begleitendem Material, aber auch zur Interaktion
von Kursteilnehmern. Insbesondere ist es jedem Teilnehmer
möglich die Hausarbeiten anderer Studenten zu kommentieren
und Fragen zu stellen. Dieser Prozess kann und sollte, falls
Interesse besteht, bis zur Publikation der Arbeiten fortgeführt
werden.
In diesem Einführungsseminar werden wir versuchen uns wesentliche
Fragestellungen der koreanischen Moderne zu erarbeiten und
diese kritisch zu diskutieren. Es geht also in erster Linie
darum historische und intellektuelle Zusammenhänge der Entwicklungen
innerhalb der koreanischen Moderne und deren komplexe Beziehung
zur japanischen und euroamerikanischen Moderne aufzuzeigen.
Themen betreffs einer nicht-westlichen Moderne also, die vor
allem in den letzten zwei Jahrzehnten in den Vordergrund des
akademischen Diskurses getreten sind: Zusammenhänge von Kolonialismus,
Post-Kolonialismus, Nationalismus, Industrialisierung, 'off-center
modernism', Globalisierung, und Identitätsfindung. |
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Cultural
identity is something we don't want to be infected with.
Young-Hae Chang Heavy Industries, in »CULTURAL
IDENTITY, N0THINGNESS, AND L0NELINESS« (2006)
Alles
wird gleichförmiger in den äußeren Lebensformen, alles nivelliert
sich auf ein einheitliches kulturelles Schema. ... Immer mehr
scheinen die Länder gleichsam ineinandergeschoben, die Menschen
nach einem Schema tätig und lebendig, immer mehr Städte einander
äußerlich ähnlich. ... unter der zersprungenen Firnisschicht
wird der stahlfarbene Kolben des mechanischen Betriebes, die
moderne Weltmaschine, sichtbar.
Stefan
Zweig, »Die Monotisierung der Welt« (1925)
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